Wichtig!

Klimaschutzpreis

Mai 2017

 

Erndtebrücker Klimaschutzpreis 2017 geht an die Realschule Erndtebrück

 

Hier geht es zum Artikel der Westfalenpost.

 

Und hier gibt es den Artikel der Siegener Zeitung:

 

Klimaschutzpreis in Erndtebrück vergeben

 

Alle können etwas beitragen
Erndtebrück. In den wenigen Minuten einer großen Pause hatten sich die Realschüler einige gute Ideen einfallen lassen.


bw - Ideen für den Klimaschutz haben die Mädchen und Jungen aus der Klasse 6a an der Realschule in Erndtebrück ja genügend. Das stellten zwei Schülerinnen gestern Mittag unter Beweis, als Bürgermeister Henning Gronau sowie RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth zu Gast waren, um die Urkunde für den Gewinn des Klimaschutzpreises zu überreichen. Josephine Kuhli und Evelyn Klaus referierten, was sich die Schüler in den wenigen Minuten einer großen Pause alles für den Klimaschutz einfallen ließen.


Der Stromverbrauch in der Schule sei ja viel zu hoch, erklärten die beiden Sechstklässlerinnen. Auch sei es doch ratsam, die Energie einfach selbst zu erzeugen – sei es mit einem eigenen Windrad oder mit einer Solaranlage auf dem Dach der Schule. Und die Realschüler hatten noch einige weitere spannende Vorschläge: eine Müllsammelaktion in Erndtebrück, neue Bäume pflanzen und Beete mit Kräutern und Tomaten an der Schule anlegen. Die Tomaten könnten dann für die Pizzasauce in der Cafeteria verwendet werden, betonten Josephine und Evelyn. Nicht zuletzt wäre auch eine AG Klimaschutz an der Realschule schön, fanden die beiden Schülerinnen. Ihre Biologie- und Klassenlehrerin Karin Schmidt meinte zu Bürgermeister Henning Gronau, dass er vielleicht den einen oder anderen Impuls mit ins Rathaus nehmen könne.


Die Realschüler hatten sich den Klimaschutzpreis, wie immer ausgelobt von der RWE, redlich verdient – nicht nur mit den Ideen, was die Schule in Zukunft alles tun kann für die Natur. Justine Zimmermann und Friederike Wahnschaffe erzählten ihren Gästen von den Aktionen, die zum Gewinn des Klimaschutzpreises geführt hatten. So besuchten einige Schüler die Akademie Klimaschutz, um Ideen zu sammeln für den Erhalt der natürlichen Umgebung. Vorausschauend mit den Ressourcen umzugehen, ist da ein wichtiger Punkt. „Wie können wir Wasser sparen? Warum müssen Gurken in Plastik eingepackt werden? Warum wird so viel Essen weggeworfen, das eigentlich noch gut ist?“ Diese Fragen stellten sich die Teilnehmer der Schülerakademie. Überhaupt sei es auch wichtig, darauf zu achten, wo Lebensmittel herkämen, fügte Friederike Wahnschaffe hinzu. Denn: Hinter weit gereisten Lebensmitteln steht auch eine schlechte CO2-Bilanz. Deshalb seien kurze Wege zu empfehlen.


Kurzum: Die Erndtebrücker Realschüler hatten sich schon intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander gesetzt. Das freute Bürgermeister Henning Gronau, der ja ganz richtig erkannt hatte: „Wir können alle etwas dazu beitragen, damit der Klimawandel nicht so schnell voranschreitet.“ Und weil das auch die Realschüler längst schon erkannt haben, starten immer neue Projekte, wie Schulleiterin Darjana Sorg sagte: „Es wird immer mehr. Eine Klasse sammelt nun alte Handys ein.“ In der Bewerbung hatte sie zudem deutlich gemacht: „Wir sehen uns als Schule in der Verpflichtung, unseren Schülern als nachfolgende Generation auch eine Bildung für nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.“ Insofern könnte auch zu der Urkunde für den RWE-Klimaschutzpreis 2016 im kommenden Jahr eine weitere hinzu kommen. Platz in den langen Gängen der Realschule gäbe es noch zuhauf.

Bildung & Umwelt

250 Euro Preisgeld reicht nicht

25.04.2016 | 16:23 Uhr

250 Euro Preisgeld reicht nicht

 

Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau (4. von links) überreicht gemeinsam mit Stefan Engelberth (3. von links, RWE-Kommunalbetreuer) den aktuellen RWE-Klimaschutzpreis an die Realschule Erndtebrück. Mit im Bild (von links): Biologie-Lehrerin Karin Schmidt, Kevin Asbeck (Gemeinde Erndtebrück, Betreuer Klimaschutz-Aktion), Schulleiterin Darjana Sorg (mit Urkunde), Schülersprecherinnen Alena Saßmannshausen und Leonie Reis, Schülerinnen Evelyn Klaus, Friederike Wahnschaffe, Justine Zimmermann und Josephine Kuhli aus der Klasse 6a.

 

Foto: Eberhard Demtröder Erndtebrück.

 

Zum Umwelt- und Klimaschutz haben die Erndtebrücker Realschüler jede Menge Ideen. Da muss das Budet wohl aufgestockt werden. Für Evelyn Klaus und Josephine Kuhli, Schülerinnen der Klasse 6a, ist die Sache klar: Die 250 Euro Preisgeld, verbunden mit dem RWE-Klimaschutzpreis Erndtebrück, reichen nicht. Jedenfalls nicht für die Umsetzung der vielen Ideen, die den Realschülern schon in Sachen Umweltschutz eingefallen sind – bis hin zur eigenen Strom-Erzeugung aus Wind und Sonne. Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau war am Montag persönlich in den Biologie-Unterricht der 6a gekommen, um den Schülern und Schulleiterin Darjana Sorg die Urkunde zum Preis zu überreichen – gemeinsam mit Stefan Engelberth, Kommunalberater des Energieversorgers RWE als Partner. Strom selbst machen aus Sonne und Wind Wir verbrauchen zuviel Strom in der Schule, sagen Evelyn und Josephine. Auch das sei beim Nachdenken darüber herausgekommen, wie man das Preisgeld sinnvoll einsetzen sollte. Also: Strom sparen. Und vielleicht eine Solaranlage und ein Windrad auf dem Schulgelände installieren – Strom selbstgemacht. Klar, dass so ein Projekt allein schon mehr kostet – da müsse man natürlich noch eine gewisse Summe dazu tun. Info Preisgelder auch für NABU und Aktionen in Dörfern Weitere 250 Euro Preisgeld aus der aktuellen Klimaschutz-Aktion in Erndtebrück gingen an den NABU-Kreisverband Siegen-Wittgenstein, unter anderem für Aktivitäten im Naturschutzgebiet Bärenkaute. Je 100 Euro bekamen die Freizeitgruppe Röspe, die Löschgruppe Birkelbach, die Dorfgemeinschaft Womelsdorf, die Sportfreunde Birkelbach und der Privatmann Stefan Völkel – jeweils für energetische Umbauten an eigenen Gebäuden. Oder neue Bäume pflanzen – „dass wir hier bessere Luft bekommen“. Auch ein eigenes Gewächshaus können sich die Schüler vorstellen – und zum Beispiel jene Tomaten dort zu ziehen, die in der Mensa der Schule für den Salat gebraucht werden. Nicht zuletzt wollen sie sich um schönere Mülleimer in der Schule bemühen – damit das richtige Entsorgen von Abfall attraktiver wird. Und um all die Projekte könnte sich künftig eine Klimaschutz-AG kümmern. Das mit den Mülleimern sei „eine Superidee“, meint Schulleiterin Darjana Sorg. Damit werde das Umwelt-Bewusstsein aller gestärkt. Und auch sie selbst sei sich übrigens „nicht zu schade, Müll im Treppenhaus aufzuheben“. Man müsse ja Vorbild sein.
Auch Biologie-Lehrerin Karin Schmidt freut sich über den Erfolg ihrer 6a. Und gibt die neuen Impulse der Schüler gleich „in Richtung Rathaus und RWE“ weiter. Erfolgreich beim Wettbewerb um den Klimaschutz-Preis gewesen waren die Erndtebrücker Realschüler übrigens mit einer ganzen Reihe einzelner Aktionen zum Umweltschutz, von denen Friederike Wahnschaffe und Justine Zimmermann den Gästen berichteten. Dickes Lob vom Bürgermeister In der Recklinghäuser Klimaschutz-Akademie – ein Angebot der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW für Schüler der Klassen 5 und 6 – habe man zum Beispiel gelernt, wie man Wasser spart und das Wissen beim „Tag der offenen Tür“ der Realschule präsentiert. Und außerdem erfahren, warum Bio-Burger einfach gesünder sind als die „Schuhsohlen“ bekannter Schnellimbiss-Ketten. Mitgemacht haben die Schüler auch beim europaweiten Wettbewerb „Be smart – Don’t start“ zum Nichtrauchen für die Schulklassen 6 bis 8. Und dabei am eigenen Leibe erfahren, wie es ist, sechs Monate nicht zu rauchen. Ein dickes Lob fürs gesamte Umweltschutz-Engagement der Realschüler gibt’s vom Bürgermeister. „Wir können alle etwas dazu beitragen“, so Henning Gronau – „auch mit vielen kleinen Maßnahmen“. Und von den erwähnten „Impulsen“ nehme er gerne etwas ins Rathaus mit. Und Stefan Engelberth vom RWE macht den Schülern Mut, sich auch im nächsten Jahr wieder mit neuen Ideen für den Klimaschutz-Preis zu bewerben. 250 Euro Preisgeld reicht nicht |

 

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