Erndtebrücker Realschüler sammeln für guten Zweck
16.03.2026 - In der vergangenen Woche fand die Spendenübergabe an den Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen-Wittgenstein statt.
In der Weihnachtszeit haben die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrer der Realschule Erndtebrück Spenden gesammelt. Mit viel Einsatz wurden Kekse gebacken, Mandeln gebrannt und verschiedene Weihnachtsdekorationen hergestellt. Diese selbstgemachten Produkte verkauften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b an einem Stand der Realschule auf dem Weihnachtsmarkt in Erndtebrück.
Auch in der Schule selbst wurde am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ein Schulweihnachtsmarkt organisiert. Dort verkauften die Schülerinnen und Schüler unter anderem Muffins, Waffeln, Crêpes und Kinderpunsch. Durch die vielen Aktionen kam eine beachtliche Spendensumme von 986 Euro zusammen. Schnell stand für alle Beteiligten fest: Das gesammelte Geld soll gespendet werden.
Über den Klassenrat wurden anschließend Vorschläge gesammelt, wohin die Spenden gehen könnten. Die Schülervertretung (SV) der Realschule Erndtebrück entschied sich dafür, den Erlös aufzuteilen: Eine Hälfte sollte an die Elterninitiative für krebskranke Kinder
Siegen e.V. gehen, die andere Hälfte an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen-Wittgenstein.
Am 11. März 2026 fand schließlich die offizielle Spendenübergabe statt. Zu diesem Anlass war Frau Katharina Pfender, Vorsitzende des Kinder- und Jugendhospizdienstes Siegen-Wittgenstein, in die Schule eingeladen. Sie berichtete den Schülerinnen und Schülern von ihrer wichtigen Arbeit, erklärte den Umfang der Unterstützung für betroffene Familien und beantwortete Fragen der Kinder. Auch die Schülerinnen und Schüler erzählten, wie die Geldspende durch ihre Aktionen in der Weihnachtszeit zustande kam.
Insgesamt konnten jeweils 493 Euro an die beiden Organisationen gespendet werden. Die Schulgemeinschaft ist stolz auf das große Engagement aller Beteiligten, die mit ihrem Einsatz einen wertvollen Beitrag für wichtige Hilfsangebote in der Region leisten konnten.








