Wichtig!

Biologie

Nichtraucheraktion be smart – don´start 2017/2018 für Schülerinnen und Schüler erfolgreich abgeschlossen.

2018_Abschluss_blbbe smart.doc
Microsoft Word Dokument 97.5 KB

„Bio-logisch 2017“ – Immer der Nase nach…

Auch 2017 waren wieder einige Schülerinnen und Schüler der RSE dabei als es um die Teilnahme am Wettbewerb „Bio-logisch“ ging. Das Motto war „Immer der Nase nach“ und sorgte bei der Durchführung der Experimente für viele angenehme Düfte im Chemieraum!

 

Viel Geschmunzel gab es bei der Zeichnung der eigenen Nase, der ersten Aufgabe des Arbeitsblattes. Um mit verbundenen Augen eine Duftquelle zu finden, war es gut, dass in Teams experimentiert wurde, da man für die Vorbereitung der Versuche auf jeden Fall Hilfe benötigte. Im dritten Versuch konnte man den Gewöhnungseffekt an bestimmte Düfte mit der Nase nachvollziehen.

 

Atme ich mit beiden Nasenlöchern gleich intensiv? Wie können Düfte „neutralisiert“ werden? Was und wie schmecke ich, wenn ich mir beim Essen die Nase zuhalte?

 

Insgesamt waren also wieder sehr lebensnahe Fragestellungen zu beantworten, indem intensiv recherchiert, experimentiert und geforscht wurde!

 

Herzlichen Glückwunsch an alle, die ihre Ausarbeitungen erfolgreich erstellt und abgegeben haben!

 

Hygieneinstitut und DRK Kinderklinik ermöglichten Einblick in ihre tägliche Arbeit  2018

Am 22.03.2018 besuchte der Differenzierungskurs Biologie der Klasse 8 das Hygieneinstitut in Siegen sowie die DRK-Kinderklinik.

 

Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück in der Siegener Innenstadt liefen wir gemeinsam auf den Wellersberg, wo wir im Hygieneinstitut von Herrn Wellen, dem Leiter der Mikrobiologischen Abteilung begrüßt und herumgeführt wurden.

 

Zum Schutz vor Keimen zogen wir uns alle Einmalkittel an. Dann besichtigten wir zuerst den „Probenannahmeraum“, wo Blut und sonstige Proben durch eine Tür von außen hereingereicht werden. Im nächsten Raum stand ein großes Gerät, der Architekt, mit dem Analysen durchgeführt werden. Man kann damit z.B. erkennen, ob im Blut eines Patienten die richtige Dosis an Medikamenten zu finden ist.

 

Herr Wellen erklärte uns die verschiedenen Formen von Nährböden, die für unterschiedliche Zwecke bestimmt sind. So konnten wir durch Mikroskope verschiedene Bakterienstämme oder auch Parasiten betrachten.

 

Eine wichtige Sache lernten wir zum Schluss noch: Hände sind nur dann richtig sauber, wenn man sich mindestens 30 Sekunden lang gründlich einseift und abspült, gut abtrocknet und dann noch ein Desinfektionsmittel intensiv einreibt.

 

Nach einer etwa halbstündigen Pause im Eingangsbereich der Kinderklinik wurden wir von Frau Nick abgeholt, die uns nach und nach durch die verschiedenen Stationen führte. Besonders betroffen waren wir von dem Abschiedsraum, in dem Eltern von ihren verstorbenen Kindern Abschied nehmen können. Durch Fenster konnten wir sehen, wie Frühgeborene in ihren Wärmebettchen liegen. Auch die Kinderinsel haben wir besucht. Das ist ein richtiger Wohnort für Kinder, die dauerhaft beatmet werden müssen und dort auch z.B. zur Schule gehen oder auch andere Freizeitaktivitäten machen. Manche Kinder und Jugendliche leben hier über Jahre hinweg. Die Zimmer sind ganz individuell eingerichtet.

 

In einem separaten Gebäude befindet sich eine Betreuungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen, die z.T. eine stationäre Therapie mitmachen oder auch ambulante Hilfe erhalten.

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal allen, die uns an dem Tag für unsere Fragen zur Verfügung standen und uns die tollen Einblicke gerade auch in die beruflichen Perspektiven ermöglicht haben. Es war ein wirklich schöner und erfolgreicher Tag, an dem wir vieles erfahren haben, was wir noch nicht wussten.

 

"Ente gut - alles gut" bei bio-logisch! 2016

Unter dem Motto „Alle meine Entchen“ forschten im vergangenen Jahr in erster Linie einige Zehntklässler des Differenzierungskurses Biologie, aber auch die beiden damals noch Sechstklässler Hermine und Manuel. Sie erstellten Steckbriefe zu den Stockenten, beschrieben deren Gang, verglichen die Lauf- und Schwimmgeschwindigkeiten mit denen des Menschen und führten Modellversuche zur Temperaturregulierung der Entenfüße im Winter durch.

 

Auch die Problematik rund um die Fütterung von Enten an öffentlichen Gewässern wurde behandelt und festgestellt, wie schädlich diese gut gemeinte Handlung für das Ökosystem eigentlich ist.

 

Neben vielen guten Leistungen, die auf den Urkunden vermerkt waren, erreichte Lina Patt sogar den Hinweis auf „sehr gute“ Leistungen!

 

Allen Schülerinnen und Schülern gratulieren wir an der Stelle herzlich zu dem tollen Erfolg!

 

Theater an der RSE: "Drogen - von Gras zu Crystal"

Am vergangenen Dienstag gastierte der Weimarer Kultur-Express an unserer Schule. Es handelt sich dabei um ein freies Jugend-Theater, das im Tourneebetrieb durch Deutschland tourt.

 

Im Rahmen der Drogenprävention wurde das Stück „Drogen – von Gras zu Crystal“ aufgeführt. Protagonisten des Stücks sind Florian und Anne, die ihre Erfahrungen mit der vermeintlich ungefährlichen Droge Cannabis machen. Jedoch wird im Stück schnell klar, wie klein der Schritt von der Einstiegsdroge zu synthetischen, gefährlicheren Drogen ist.

 

Im Verlauf der Aufführung wird gut deutlich wie eine Abhängigkeit die Persönlichkeit verändert und sich schleichend Beziehungen und auch das Leben verschlechtern. Es wird auch der Zwiespalt zwischen Neugierde, Gruppenzwang und Angst deutlich.Das Theater ist mitreisend und sehr lebendig.

Am Ende standen die Schauspieler für eine kleine Diskussionsrunde zur Verfügung.

 

Zu Besuch im Pilzmuseum in Bad Laasphe

Am 25.10.2016 besuchten wir, die Biogruppe der 7. Klasse zusammen mit Frau Schmidt und Frau Flöck, das Pilzmuseum in Bad Laasphe. Dieses wurde im Jahr 1987 eröffnet. Als wir uns alle morgens getroffen hatten, gingen wir an die Bushaltestelle am Bahnhof und stiegen in den Bus. Nach einer Weile waren wir da. Dann gingen wir zu dem Pilzmuseum, das sich im „Haus des Gastes“ befindet. Herr Walther erwartete uns schon oben in der 2.Etage. Er leitet das Museum schon seit vielen Jahren und kennt sich sehr gut aus.

 

Nachdem wir alle oben versammelt waren, ging es los. Um erst mehr über Pilze zu lernen gingen wir in den Laaspher Park. Hier fanden wir viele verschiedene Arten: Fliegenpilze, Birkenpilze, Steinpilze, Lackpilze und noch viele andere. Einige davon nahmen wir auch für eine spätere genauere Betrachtung in einem Körbchen mit. Damit der Pilz beim Rausdrehen aus der Erde des Fruchtkörpers nicht beschädigt wird, muss man den Stiel ganz vorsichtig rausdrehen oder ihn mit einem Messer abschneiden. Wir haben im Wald Ausschau nach möglichst vielen verschiedenen Arten gehalten und dabei trotz des im Oktober sehr trockenen Wetters sogar Erfolg gehabt. Es gibt Pilze, die z.B. mit Bäumen zum gegenseitigen Nutzen zusammenleben, indem sie Stoffe austauschen. Man spricht dann von Symbiose.

 

Nach 1 Stunde und 30 Minuten waren wir wieder im Pilzmuseum angekommen. Da brauchten wir erst einmal eine Pause und aßen unsere mitgebrachten Sachen, die wir alle auf dem Tisch ausbreiteten.

 

Nach der Pause schauten wir einen Film über das Leben der Pilze an. Den hatten die Mitarbeiter des Museums selbst gemacht. Wir lernten zum Beispiel, dass sich der Pilz durch die Sporen aus Lamellen oder Röhren vermehrt, indem sie in die Luft gegeben werden. Außerdem erfuhren wir noch, dass der Pilz eigentlich die Wurzel ist und in der Erde wächst. Das, was wir sehen, ist nur die Frucht. Um genau die Sporen zu beobachten, schauten wir uns ein Präparat eines Pilzes unter dem Mikroskop an. Dies war sehr interessant. Später durften wir uns dann die etwa 900 Pilzarten alleine in dem Museum umschauen. Dort gab es viel zu sehen. Auf Schildern wird beschrieben, ob die Pilze essbar sind. Für Fragen stand uns Herr Walter weiter zur Verfügung. Alle Ausstellungsstücke waren echte Pilzfruchtkörper, die nicht aus Kunststoff oder anderen Materialien bestehen. Wir erfuhren, wie diese Modelle in einem aufwendigen Verfahren durch Gefriertrocknung hergestellt werden. Im Herbst, zur Hauptsaison der Pilze, gibt es zusätzlich auch eine Frischpilzausstellung.

 

Abschließend ist zu sagen, dass es beim Pilzsammeln eine ganze Menge zu beachten gibt. Besonders für Anfänger ist es sehr wichtig, dass sie sich vorher gut über die Essbarkeit der Pilze informieren, wenn sie sie auch verzehren möchten. Das Pilzmuseum kann hier wirklich eine gute Hilfe sein.

 

Nachdem wir alles betrachtet hatten, gingen wir noch zu einer Eisdiele. Aber dann mussten wir zum Bahnhof, da die Zeit schon wieder um war. Es war ein richtig toller Tag, sehr lehrreich und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!

 

Hier war "Alles im grünen Bereich"

Oktober 2015

Kurz nach den Herbstferien erhielten Johanna (10a), Lina (10a) und Michel (7b) ihre wohlverdienten Urkunden für die Teilnahme am diesjährigen Biologie-Wettbewerb „bio-logisch“ – alle „mit gutem Erfolg“! Dafür hatten sich die drei im Laufe der Sommermonate intensiv mit Versuchen rund um die Fotosynthese beschäftigt:

So wurde z.B. der Aufbau von Moosen und Farnen verglichen, das historische Glaskuppelexperiment nachvollzogen (wenn auch natürlich ohne Maus), unsere Atmung spielte eine Rolle und die Bedeutung des Farbstoffs Chlorophyll in Alltagsprodukten wurde recherchiert. 

Wir gratulieren zu eurer tollen Leistung!

Kriminalistisch unterwegs

Februar 2015

 

Kriminalistisch unterwegs war kürzlich die Klasse 9b anlässlich ihres Besuchs im Science Forum der Uni Siegen. Die Schülerinnen und Schüler experimentierten und forschten, um imaginären Tätern auf die Schliche zu kommen! Dazu wurden Fingerabdrücke auf verschiedene Weisen sichtbar gemacht, Blutspuren identifiziert, DNA isoliert und Sprengmittel nachgewiesen.

Beim Schnuppern der „echten Laborluft“ waren alle mit großem Interesse aktiv!

„Danke!“ an das Studententeam rund um Dr. Udo Führ für die tollen naturwissenschaftlichen Erfahrungen!

 

„Regionales Frühstück – gesund und klimagerecht“

Zum Abschluss der Unterrichtsreihe „Ernährung und Verdauung“ veranstaltete die Klasse 6b in der letzten Doppelstunde vor den Weihnachtsferien ein regionales Frühstück. Dazu brachten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Produkte mit, die zum Teil sogar aus dem eigenen Garten stammten oder zuhause selbst hergestellt wurden.

So kamen selbst gebackenes Brot, Kartoffeln mit Joghurtdipp, Gemüse wie Gurken, Möhren oder Kohlrabi und auch gekochte Eier von eigenen glücklichen (weil freilaufenden) Hühnern auf den Büffettisch.


Dass diese Lebensmittel gesund sind, wird jeder nachvollziehen können. Doch warum soll eine solche Mahlzeit auch klimagerecht sein?


Nun ja, auch das kam während des Unterrichts zur Sprache. Lisa, die gerade erst an der Klimaschutz-Schülerakademie teilgenommen hatte, konnte erklären, dass umso weniger klimaschädliches CO2 für den Transport freigesetzt würde, je kürzer die Anlieferungswege sind und je weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Unglaubliche 11 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr auf dem Müll! Ist das nicht unvorstellbar!


Aber nicht bei uns: Jeder Teller wurde leer gegessen und die Reste wieder sorgfältig verpackt und mitgenommen! Daher ein dickes Kompliment an die Klasse 6b!