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Politik

Der Bürgermeister aus Erndtebrück Herr Gronau stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6

Am Freitag, den 23.03.2018 besuchte Herr Gronau, Bürgermeister von Erndtebrück, die Erndtebrücker Realschule, um sich im Rahmen einer Expertenbefragung den interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a rund um das Thema „Politik in der Gemeinde“ zu stellen. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Gemeinde Erndtebrück und ihren politischen Gremien auseinandergesetzt und auf dieser Grundlage Fragen an den Bürgermeister Herrn Gronau entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren so, dass politische Thematiken nicht nur innerhalb der Schule vermittelt und erfahren werden, sondern das auch außerhalb des Schulgebäudes Politik von gesellschaftlicher Relevanz ist und ihnen immer wieder begegnet. Dabei hatten sie nicht nur das Berufsbild eines Bürgermeisters kennengelernt, sondern darüber hinaus auch einen Einblick in Projekte der Gemeinde Erndtebrück erhalten. In der Fragerunde mit dem Bürgermeister konnten sie dann eigene Vorschläge für neue Projekte einbringen und auch aktuelle Projekte, wie zum Beispiel die Sanierung des Bahnhofsgebäudes wurden ausführlich besprochen. Herr Gronaus sympathisches und offenes Auftreten, verbunden mit der hohen Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schülern führte zu einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre, in der ein reger Austausch entstand. Die aus der Befragung resultierenden Ergebnisse werden nun in den nächsten Wochen weiterführend durch ein Planspiel intensiviert, indem sich die Schülerinnen und Schüler selbst in die Rolle des Gemeinderates versetzen und über ein von Herrn Gronau vorgestelltes zukünftiges Projekt in einem „fiktiven“ Gemeinderat beraten.

 

Pol&is 2015

Die beiden Klassen 10a und 10b der Realschule Erndtebrück besuchten vom 16.09.2015 bis zum 18.09.2015 den Bundeswehrstützpunkt in Winterberg. Dort führten die Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren Klassenlehrern Frau Breuer und Herrn Schneider, eine Simulation durch, bei der in vereinfachter Weise der politische, wirtschaftliche und militärische Aufbau der Welt nachgestellt wird. Eingewiesen und betreut wurden die rund 50 Schüler von den beiden Jugendoffizieren Herrn Linke und Frau Schweizer.
Vor der eigentlichen Fahrt wurden beide Klassen von den beiden Jugendoffizieren in die Simulation eingeführt. Jeder Schüler bekam eine Nation oder eine Organisation zugelost. Die Schüler, die übrig blieben, bekamen dann eine Organisation.
Die Simulation Pol&is wurde 1980 von der Uni Köln entwickelt und ein paar Jahre später von der Bundeswehr übernommen. Es gibt insgesamt 13 Nationen, u. a. Nordamerika, Europa und Russland. Für jede Nation sind bestimmte Ämter zu besetzen: Regierungschef, Staatsminister, Wirtschaftsminister und Umweltminister. Neben diesen Ämtern gibt es allerdings auch noch die Ämter, die nicht zu einer Nation gehören: den UN-Generalsekretär, die Weltpresse, die Weltbank und die nichtstaatlichen Organisationen, wie z.B. Greenpeace oder Amnesty International. In verschiedenen Phasen können so alle Teilnehmer in ihren Rollen mit anderen sprechen und verhandeln, um so ihre Nation oder Organisation weiterzubringen.
In Winterberg gingen die Schülerinnen und Schüler dann nach der Verteilung der Zimmer in ihre Gruppen und eine Stunde später stellten sich alle Nationen ausführlich vor. An einem Tag schafft man in der Regel ein Pol&is-Jahr. Alle Teilnehmer arbeiteten fleißig mit und nachdem alle Phasen eines Pol&is-Jahres vorüber waren, gingen die Schüler um 19:30 Uhr zum Abendessen in die Cafeteria. Auch Abends wurde in kleineren Gruppen in gemütlicher Atmosphäre in Winterbergs Gastronomien weiter über die Schicksale der Nationen geredet. Am nächsten Tag gab es dann bereits um 7 Uhr Frühstück. Gegen 9 Uhr fing das zweite Pol&is-Jahr an. Da man dieselben Phasen bereits am vorherigen Tag durchgegangen war ging alles viel schneller und man musste nicht mehr so oft Frau Schweizer oder Herrn Linke um Hilfe bitten. Um 12 Uhr gab es Mittagessen und eine Stunde später ging es dann weiter. Auch an diesem Tag arbeiteten alle Teilnehmer fleißig mit. Als Hilfe bekam jeder ein Beratungsheft. Damit wurden viele Fragen beantwortet und die einzelnen Phasen wurden darin erläutert. Nachdem auch dieses Pol&is-Jahr vorüber war, gab es um 17:30 Uhr Abendessen. Für diese Pause hatten die Teilnehmer etwas weniger Zeit, da der Arbeitstag schon um 18:30 Uhr vorbei war. Auch dieser Tag ging in gemütlicher Runde zuende. Nachdem am nächsten Tag alle Zimmer ordentlich und sauber waren, fing um ca. 08:25 Uhr das dritte und letzte Pol&is-Jahr an, das leider nicht mehr ganz zuende geführt werden konnte. Beendet wurde Pol&is durch eine schnelle Feedback-Runde. Die Schüler sollten den Jugendoffizieren sagen, was ihnen an der Simulation gefallen hatte und was man noch verbessern könnte.
Wir denken, dass diese Simulation eine gute Abwechslung zum Schulalltag war. Man konnte sehr viel über die Wirtschaft und Politik lernen. Außerdem hat man gesehen, dass es nicht einfach ist, ein Land zu führen und voranzubringen, da man sehr viel bei wichtigen Entscheidungen beachten muss. Die Jugendoffiziere fanden auch, dass die Teilnehmer gut mitgearbeitet haben und dass wir eine gute Gruppe waren und auch unsere Lehrer waren zufrieden mit uns.